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Die Künstlerkolonie Worpswede „Von Otto Modersohn bis Heinrich Vogeler“

4. Januar 2026 - 11:15 CET

Ausstellung vom 23.11.2025 – 22.03.2026

Im Jahr 1889 gründeten Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende die Künstlerkolonie Worpswede, die zu den bekanntesten in Deutschland zählt. Die zeitlosen Darstellungen der Wolken-, Moor- und Birkenlandschaften sowie die Porträts ihrer Bewohner zählen bis heute zu einem Mythos des 20. Jahrhunderts. Vor allem Paula Modersohn-Becker, Ehefrau von Otto Modersohn, regte mit ihrer verflochtenen Geschichte von Malerei, Dichtung, Liebe, Sehnsucht und Leid zahlreiche Autoren zu einer unüberschaubaren Fülle an Publikationen und Filmen über die Künstler:innen im Teufelsmoor an.

Da Frauen der Zugang zu öffentlichen Akademien verwehrt war, gingen zahlreiche Malerinnen in Privatschulen, so auch nach Worpswede. Neben dem Einfluss der männlichen Künstlerkollegen ist die Nähe der Künstlerinnen zu Paula Becker-Modersohn nicht zu unterschätzen.
Wie Paula, blieben viele der Malerinnen und ihr Werk zu ihren Lebzeiten im Schatten der männlichen Künstler, deren Ehefrauen sie häufig waren, zurück. Paulas charakteristische künstlerische Qualitäten fanden erst nach ihrem tragischen Tod eine derart breite Anerkennung, dass viele Maler:innen späterer Generationen, wie zum Beispiel Lisel Oppel, nach Worpswede kamen.

Die aktuelle Ausstellung zeichnet anhand von rund 50 Werken von 12 Künstlern und Künstlerinnen aus privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter die Bremer Kunsthalle sowie die Worpsweder Kunsthalle, das facettenreiche Bild der Künstlerkolonie Worpswede nach.

Kosten 4 Euro plus Eintritt

Bild: Paula Modersohn-Becker, Elsbeth mit Glaskugel, um 1902, Öltempera/Leinwand, Paula Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen

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