Der Friedenskongress von 1648

Thema des Abends ist der erste große europäische Friedenskongress im Jahr 1648 in Münster und Osnabrück, der den 30-jährigen Krieg mittels einer internationalen Verhandlungslösung abschließt. Der Historiker Gerhard Brähler, Referent des Abends, erläutert eingangs das Konfliktpotential, das sich aus den internationalen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich gemeinsam mit Spanien und den europäischen Nachbarn Dänemark, Schweden, und schließlich Frankreich ergeben. Der zündende Funken war ein religiöser Konflikt in Böhmen, der sich zum politischen Großkonflikt ausweitete.
Schwerpunkt des Vortrags wird die Suche nach einer Friedenslösung insbesondere in den Jahren 1645 bis 1648 sein. Der Vortrag greift dabei auf neue Forschungsergebnisse zurück, die von einer Forschergruppe der Universität in Münster gewonnen wurden. Es war nicht nur die militärische Ermattung nach mehr als 25 Jahren Krieg, sondern auch das Wirken eines neuen Denkens, das aus den Universitäten der bürgerlichen Reichsstädte kam und sich in den Verhandlungen auswirkte.
Wie immer sind Gäste herzlich willkommen und der Eintritt ist frei.




