Aus dem Stadtarchiv “Homburg und die Reformation im Spannungsfeld einer Zeitenwende”

Referentin: Prof. Dr. Inken Schmidt-Voges
Die Reformation ist in eine Zeit des raschen, komplexen und vielfältigen Wandels einzuordnen, der mit tiefgreifenden Krisen und Verunsicherung einherging. Wie wurden die dynamischen Veränderungsprozesse in der Bevölkerung wahrgenommen, und warum kam der Forderung nach einer kirchlichen Re-Formatio eine so zentrale Bedeutung zu?
Am Beispiel der Ereignisse in Homburg und der Region des heutigen Hessen werden die Interessen, Weltsichten und Hoffnungen, die verschiedene Akteure mit der Reformation verknüpften, beleuchtet. Ein abschließender Blick darauf, wer was wann und wie tatsächlich umsetzte, eröffnet eine Perspektive auf die sozialen und politischen Konsequenzen und Machtprozesse, welche die Welt im frühen 16. Jahrhundert prägten.
Eintritt frei




