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Willi Zurbrüggen „Nordlich“
80 Jahre Kriegsende: ein Gesellschaftsporträt der deutschen Vor- und Nachkriegszeit.
Willi Zurbrüggen rückt in seinem Roman „Nordlich“ drei Familien und somit drei Schicksale in den Fokus: die ärmliche Kleinbauernfamilie Vössken, die Familie des rechtschaffenen Eisenbahners Julius Stein und die Flüchtlingsfamilie Srszprn, die aus Litauen ins Münsterland gekommen ist – genauer: in die kleine Stadt Nordlich. Nordlich vor dem Zweiten Weltkrieg: Heinz, Aida, Horst und Marie haben noch keine Vorstellung von den Umwälzungen, die ihre Heimat und sie selbst bald durchmachen werden, denn der Krieg verändert alles. Als Horst nach vielen Jahren der Gefangenschaft, als ihn längst auch seine Familie tot wähnt, nach Nordlich zurückkehrt, versetzt er den Ort in Angst und Schrecken und beschwört eine Katastrophe herauf – denn seine Frau Marie hat mittlerweile ein Kind von einem anderen Mann…




