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In Auschwitz gab es keine Vögel
Konzertlesung mit Anna Staab und Gregor Praml nimmt die sehr persönlichen O-Töne eines Zeitzeugen aus dessen Überlebensgeschichte auf. Monika Held hat diese Erinnerungen in ihrem Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ verarbeitet. Es wird die Geschichte des KZ-Häftlings Heiner und seiner Frau Lena erzählt. Die beiden haben sich beim Frankfurter Auschwitz-Prozess kennengelernt und ineinander verliebt. Er war der Zeuge aus Wien, sie Übersetzerin polnischer Zeitzeugenaussagen. Eine Liebe zwischen Trauma, Unwissen und Missverständnissen. Die Frage ihres Lebens (und wohl auch unseres) ist es, ob es überhaupt möglich ist, die Welt der Überlebenden eines Konzentrationslagers zu verstehen.
Anna Staab arbeitet freiberuflich als Schauspielerin und Sprecherin und tritt regelmäßig am Theater Willy Praml in Frankfurt auf. Gregor Praml spielt seinen Kontrabass als Soloinstrument auf sehr ungewöhnliche Weise mit elektronischen Effekten. Daneben arrangiert und komponiert er Musik für Theater-, Performance- und Tanzproduktionen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gesellschaft CJZ Main-Taunus-Kreis e.V. und dem Stadtmuseum Hofheim statt.
Eintritt 12 Euro, Mitglieder 10 Euro, Abendkasse 14/12 Euro. Buchungen/Reservierungen online direkt hier unter www.kunstvereinhofheim.de oder in der Buchhandlung Tolksdorf. Jugendliche bis 18 Jahre frei. Der Preis beinhaltet ein Glas Wein und Häppchen.




