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Kinowerkstatt „Alle lieben Touda“

6. März 2026 - 20:15 - 22:30 CET

Touda lebt in einem Dorf im Atlasgebirge und zieht mit ihrem gehörlosen Sohn nach Casablanca, wo sie sich ihren Traum von einer Karriere als „Sheika“ erfüllen will. Sheikas tragen poetische Texte über Liebe und Emanzipation vor. Schon allein wegen der Auftritte der mitreißend spielenden und singenden Nisrin Erradi lohnt sich dieser Film, der gleichzeitig eine spannende Geschichte über den Weg einer alleinstehenden Frau im heutigen Marokko erzählt.

Kinowerkstatt zum Weltfrauentag mit Amnesty International
zum Thema Frauenrechte in Marokko.

Der Regisseur Nabil Ayouch erzählt in seinem Film „Alle lieben Touda“ den Entwicklungsweg einer jungen Frau in Marokko, die Analphabetin ist und ihrem gehörlosen Sohn eine angemessene Schulbildung ermöglichen möchte. Sie zieht aus der Provinz nach Casablanca, um dort als „Sheika“, als traditionelle Sängerin, zu arbeiten. Dabei wird sie mit gesellschaftlichen Widerständen, Sexismus und der Arroganz der Menschen in der Großstadt konfrontiert. Doch Touda gibt nicht auf.

Vor dem Film wird in einem Gespräch mit Georg Schäfer von Amnesty International die rechtliche, wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Marokko erörtert. Wie ist die allgemeine Menschenrechtslage in Marokko? Wie steht Marokko im Vergleich zu anderen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens da? Welche Herausforderungen müssen Frauen in Marokko bewältigen, um ihre Rechte einzufordern und mehr Gleichberechtigung zu erringen? Der Weltfrauentag erinnert daran, dass dazu nicht nur in Marokko, sondern auch in Deutschland noch große Anstrengungen notwendig sind.

Karten ab 5 Euro HIER

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Details

  • Datum: 6. März 2026
  • Zeit:
    20:15 - 22:30 CET
  • Veranstaltungskategorie:

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