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Filmabend über die Rhön

20. Januar 2026 - 19:30 - 21:30 CET

Dr. Heribert Schöller wird uns die Rhön, das von allen deutschen Mittelgebirgen vielleicht ungewöhnlichste und interessanteste, vorstellen. Bis 1989 war die Rhön durch den „eisernen Vorhang“ künstlich zerschnitten, seit 1992 ist sie UNESCO-Biosphärenreservat und wurde 2014 als solches deutlich erweitert. Kein anderes Mittelgebirge offenbart solch einmalige Blicke in weite Fernen.

Geologisch, landschaftlich und klimatisch so vielgestaltig wie kein anderes Mittelgebirge Deutschlands. Der Norden und Westen aus vulkanischen Gesteinen mit hohen Basaltwänden und gewaltigen Blockschuttmeeren. Im Osten und Süden dagegen Meeresablagerungen aus Muschelkalk und Keuper. Ebenso widersprüchlich und kontrastreich ist das Klima. Die Hochrhön mit bis zu 950 m hohen Gipfeln stellt sich wie ein Monolith den Westwinden entgegen. Die Folge sind Niederschläge von 1.200 mm im Jahr, im Winter viel Schnee! Die Hochrhön ist oft hart und ungemütlich, verlangt Mensch und Natur eine Menge ab. Im Osten und Süden hingegen, auf der Leeseite der Winde, ist es warm und trocken. Hier herrscht auf den blütenreichen Sonnenhängen ein wohliges Mittelmeerflair.

Der Film entstand in zwei Jahren intensiver Dreharbeiten durch alle Jahreszeiten. Aus über 180 Drehtage, ca. 200 Stunden Rohmaterial, mit cineflex-Flugaufnahmen, Kranfahrten, Superslomos und aufwendigen Zeitraffern mit Hochglanzbildern, spannenden Geschichten, extrem guten Geräuschen und Tönen und einer wundervollen Orchestermusik von der Kunstuni Graz ist ein außergewöhnlich sehens- und hörenswerter Film entstanden.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Filmemacher.

 

Details

  • Datum: 20. Januar 2026
  • Zeit:
    19:30 - 21:30 CET
  • Veranstaltungskategorie:

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