Stadtverwaltung Oberursel trägt Lila – und zeigt Haltung
18. Oktober 2026
Oberursel (ut). Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung Oberursel haben am Spirit Day Lila getragen und damit auf Anfeindungen und Mobbing aufmerksam gemacht, denen queere Menschen häufig ausgesetzt sind. Auch Stadtrat und Sozialdezernent Andreas Bernhardt war dabei und setzte damit ein Zeichen für Solidarität und Vielfalt. „Der Spirit Day ist mehr als ein einzelner Aktionstag: Entscheidend ist, dass wir Vielfalt, Respekt und Akzeptanz nicht nur heute leben, sondern jeden Tag – denn echte Veränderung beginnt im täglichen Miteinander“, so Bernhardt.
Was hinter dem Spirit Day steckt
Der Spirit Day findet jedes Jahr am dritten Donnerstag im Oktober statt. Ins Leben gerufen wurde der Aktions- und Gedenktag im Jahr 2010 von der kanadischen Teenagerin Brittany McMillan als Reaktion auf Mobbing und die Suizide queerer Schüler:innen.
„Oberursel lebt mit und von seiner vielfältigen Stadtgesellschaft. Es ist wichtig, dass Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit hier angstfrei und diskriminierungsfrei leben können. Gerade in einer Zeit, in der Anfeindungen gegen queere Menschen zunehmen, müssen wir klar Haltung zeigen und uns für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Dafür stehen wir – und dafür tragen wir heute Lila“, betont Bürgermeisterin Antje Runge.
Die städtische Antidiskriminierungsbeauftragte Bettina Schilling erläutert, welche Bedeutung die Farbe Lila in diesem Zusammenhang trägt: „Lila steht in der Regenbogenflagge für Spirit: für Bewusstsein, innere Haltung und Verbundenheit. Der Spirit Day macht diese Solidarität jedes Jahr bewusst sichtbar.“

