Übung - Katastropheneinsatz nach Erdbeben

Eines der Übungsgeschehen: Löschen eines Fahrzeugbrandes. – Foto: Baum/KFV MTK

2. Oktober 2026

Main-Taunus-Kreis (ut). Rund 150 Einsatzkräfte aus dem Main-Taunus-Kreis haben bei „Breakpoint 2026“ in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) für einen Katastropheneinsatz nach einem schweren Erdbeben geübt. Wie Kreisbeigeordneter Axel Fink als Katastrophenschutzdezernent mitteilt, waren dabei rund 30 Fahrzeuge und weitere Einsatzmittel beteiligt. Die Übung sollte zeigen, wie verschiedene Fachdienste zusammenarbeiten, ihre Einsätze koordinieren und auch über längere Zeit einsatzfähig bleiben.

Ein weiteres Einsatzszenario: Die Rettung von Erdbebenopfern. – Foto: Baum/KFV MTK

Das Szenario ging von einem schweren Erdbeben aus. Gebäude und Verkehrswege waren beschädigt, Strom, Gas, Trinkwasser und Telefonverbindungen teilweise ausgefallen. Weil die örtlichen Kräfte an ihre Grenzen kamen, forderte das Land Baden-Württemberg Unterstützung aus anderen Bundesländern an. Feuerwehr, Rettungsdienst, Betreuungsdienst, Psychosoziale Notfallversorgung, Technisches Hilfswerk, Rettungshundestaffel sowie Führungs- und Kommunikationseinheiten arbeiteten dabei gemeinsam.

Kreisbeigeordneter Axel Fink (Mitte), lässt sich vom Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungswesen und Katastrophenschutz Andreas Koppe (links) und dem Sachgebietsleiter für Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz Lars Mackel (re.) die Übung erläutern. – Foto: Baum/KFV MTK

Fink machte sich in Mosbach selbst ein Bild von der Übung. „Auch wenn wir in Mosbach trainieren, stärkt jeder Handgriff hier die Sicherheit der Menschen im Main-Taunus-Kreis. Mein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung für den Schutz der Bevölkerung einsetzen.“

Der Kreis nutzte den Angaben zufolge das dortige Trainingscenter „Retten & Helfen“, weil es besonders gute Bedingungen für realitätsnahe Einsätze bietet. Trümmerflächen, beschädigte Gebäude und weitere Übungsobjekte ermöglichten es, unterschiedliche Schadenslagen gleichzeitig darzustellen und mehrere Einheiten gemeinsam unter anspruchsvollen Bedingungen üben zu lassen.