Reis vs. Bell – eine Reise durch den Patentkrimi

Am 14. Februar 1876 reicht Alexander Graham Bell das Patent für seine Erfindung des „harmonischen Telegraphen“ beim US-Amerikanischen Patentamt ein. Zwei Stunden später kam auch Elisha Gray und teilte dem Patentamt mit, dass er vorhat ein Patent für „Instrumente des telegraphischen Übertragens und Empfangens von Stimmen“ anzumelden. Beschuldigungen der Spionage, des Diebstahls und der Falschaussage stehen im Raum. Das Ringen um das Patent ist langwierig und kostspielig, bedeutet es nicht nur Anerkennung, sondern auch die Perspektive auf finanziellen Erfolg. Um die Frage zu beantworten, wer das Telefon erfunden hat, kommen vor Gericht auch andere Namens ins Spiel. So wird Philipp Reis auch nach seinem Tod Teil dieses Krimis, denn war nicht schließlich er es, der 15 Jahre vorher das „Telephon“ erfand? Ein Abend der dazu einlädt selbst auf Beweissuche zu gehen, zu diskutieren, abzustimmen und einzutauchen in diese Geschichte um Anerkennung.
Anmeldung und weitere Informationen unter: museen@friedrichsdorf.de. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip: Pay what you want.
Bild: Reis vs. Bell – Eine Reise durch den Patentkrimi im Philipp-Reis-Haus. Copyright: Stadt Friedrichsdorf.

