Elefanten-Einsatz im Opel-Zoo - Erfolgreiche Amtshilfe der Feuerwehr

Elefantenkuh Lilak (im Vordergrund) mit ihrer Ziehtochter Kariba und deren Kalb Kaja (im Hintergrund). - Foto: Pfeifer

16. Februar 2026

Kronberg (ut). Als die Tierpfleger am Rosenmontag früh bei Dienstbeginn ins Elefantenhaus kamen, war die Sorge groß: Die fast 55-jährige Elefantenkuh Lilak lag am Boden und konnte aus eigener Kraft nicht wieder auf die Beine kommen. Wie die Aufzeichnungen der Überwachungs­kameras zeigten, war sie bereits um 5.20 Uhr einfach auf die Seite gefallen und seitdem nicht mehr aufgestanden.

Auch gutes Zureden und Leckereien von Pflegern und Tierärztin konnten wenig ausrichten – und Eile war geboten: Elefanten liegen in der Regel auch im Schlaf nur wenige Stunden, da sonst die Funktion Ihrer Organe durch das hohe Eigengewicht eingeschränkt werden kann.

Die rettende Unterstützung kam von der Feuerwehr der Stadt Kronberg, die wenig später im Elefantenhaus eintraf. Mit großen Luftkissen wurde die liegende Elefantenkuh zunächst stabilisiert. Anschließend halfen vorsichtig umgelegte Löschwasser-Schläuche ihr dabei, sich wieder aufzurichten.

Mit ihren fast 55 Jahren ist „Lilak“ nicht mehr jung, doch das Ereignis kam für die Zooverantwortlichen völlig unerwartet. Noch am Vortag war die Leitkuh „Lilak“ wie gewohnt mit ihrer Ziehtochter „Kariba“ und deren Kalb „Kaja“ auf der Lauffläche im Elefantenhaus unterwegs, kümmerte sich ausführlich um das Jungtier und es war auch darüber hinaus nichts Ungewöhnliches an ihrem Verhalten zu erkennen.

„Für diese schnelle, unkomplizierte Unterstützung sind wir sehr dankbar. Ohne die technischen Möglichkeiten und die Erfahrung der Feuerwehr wäre eine solche Herausforderung für uns nur schwer zu meistern“, sagte der sichtlich erleichterte Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels nach dem Einsatz, und er ergänzt: „Nun hoffen wir, dass sich Lilak schnell wieder erholt.“