Mehr Verbindungen, bessere Anschlüsse, attraktiveres Angebot

VHT stellt neues Buslinienkonzept vor

1. Juli 2026

Hochtaunuskreis (ut). Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) hat am vergangenen Donnerstag, 25. Juni 2026, das neue Buslinienkonzept für die Bus-Bündel HTK-Mitte und HTK-Nord vorgestellt. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 tritt ein neuer Verkehrsvertrag in Kraft, der zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste im Hochtaunuskreis vorsieht. Grundlage für das neue Angebot ist der Nahverkehrsplan des Hochtaunuskreises, der unter breiter Beteiligung der Bürger:innen in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet wurde. Die Verkehrsleistungen wurden europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die HLB Hessenbus.

„Mit dem neuen Buslinienkonzept setzen wir den konsequenten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im Hochtaunuskreis fort. Wir schaffen bessere Verbindungen, stärken die Mobilität im ländlichen Raum und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Landrat Ulrich Krebs in der Pressekonferenz.

Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen eine neue durchgehende Verbindung von Grävenwiesbach nach Bad Homburg sowie deutliche Angebotsausweitungen auf mehreren Relationen. So steigt beispielsweise das Fahrtenangebot an Schultagen zwischen Mammolshain und Königstein um 44 Prozent, zwischen Oberems und Königstein um 33 Prozent und zwischen Riedelbach und Neu-Anspach um 21 Prozent. Auch Freizeit- und Alltagsradfahrer profitieren vom neuen Konzept. Auf der Linie 57 werden vom 1. März bis zum 31. Oktober zusätzliche Fahrradkapazitäten geschaffen. Neben der regulären Mitnahmemöglichkeit können fünf weitere Fahrräder – darunter bis zu drei E-Bikes – transportiert werden. Zudem wird die Linie an Wochenenden stündlich ab Bad Homburg verkehren.

„Ein attraktiver Nahverkehr ist Daseinsvorsorge, Klimaschutz und Standortpolitik zugleich. Mit den Verbesserungen schaffen wir mehr Mobilität für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie für Gäste unserer Region“, betonte Frank Denfeld, Geschäftsführer des VHT.

Vor der endgültigen Umsetzung möchte der VHT die Erfahrungen und Hinweise der Fahrgäste einbeziehen. Die Fahrpläne werden ab dem heutigen Mittwoch, dem 1. Juli, bis Sonntag, den 16. August, unter https://www.rmv.de/c/de/start/vht/aktuell/neues-busverkehrskonzept veröffentlicht. Im Rahmen einer Online-Beteiligung können Bürger:innen Anregungen zu einzelnen Fahrten und Anschlüssen einbringen. Ziel ist es, Details dort anzupassen, wo bereits kleine Änderungen einen großen Nutzen für die Fahrgäste entfalten können.

„Die Bürgerbeteiligung hat bereits bei der Erstellung des Nahverkehrsplans wertvolle Impulse geliefert. Diesen Dialog möchten wir fortsetzen und die Menschen im Hochtaunuskreis auch bei der Feinabstimmung der Fahrpläne mitnehmen“, erklärte Bereichsleiter Verkehrsplanung VHT Felix Schmidt.

Mit dem neuen Buslinienkonzept verfolgt der Verband das Ziel, den öffentlichen Nahverkehr als klimafreundliche Alternative zum Auto weiter zu stärken, die Erreichbarkeit innerhalb des Hochtaunuskreises zu verbessern und die touristische Entwicklung der Region zu unterstützen. Weitere Informationen zum neuen Buslinienkonzept und zur Online-Beteiligung finden Interessierte ab Freitag, 26. Juni unter https://www.rmv.de/c/de/start/vht/aktuell/neues-busverkehrskonzept.

Über den Verkehrsverband Hochtaunus (VHT)

Der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) ist ein kommunaler Zweckverband. Mitglieder des Verbandes sind der Hochtaunuskreis und seine kreisangehörigen Kommunen. Neben der Aufgabe als Eigentümer der Taunusbahn-Strecke ist der VHT ebenso lokale Nahverkehrsgesellschaft des Hochtaunuskreises.