Eine Kreuzfahrt durch den herrlichen Taunus - Beste Stimmung beim Närrischen Gipfeltreffen
Von Petra Pfeifer, 4. März 2025
HTK/Oberursel. Na, da war was los, als die Angehörigen der Oberurseler Werkstäten „ihre“ Fastnacht feierten. Die Halle des Turnvereins Weißkirchen, wohin man aufgrund der besseren Platzverhältnisse erstmalig ausgewichten war, bebte regelrecht vor lauter Freude und Narretei. Ausgerichtet wurde die Feier unter der Überschrift „Närrisches Gipfeltreffen 2025“ traditionsgemäß gemeinsam mit dem Fachbereich Kultur des Hochtaunuskreises. Und so war es auch wieder an dessen Leiter Gregor Maier, in gewohnt charmanter Weise durch das Programm zu führen. In seiner Rolle als Florian Silbereisen kündigte er gleich zu Beginn an: „Wir stechen heute mit unserem Narrenschiff wieder in See auf eine Traumschiff-Kreuzfahrt durch unseren schönen Taunus.“














Von Petra Pfeifer, 4. März 2025
In seiner Begrüßung freute sich Protokoller und Werkstättenleiter Andreas Knoche , dass Staatssekretären Katrin Hechler sowie das „Dreigestirn“ des Hochtaunuskreises gekommen waren: Landrat Ulrich Krebs, Erster Beigeordneter Thorsten Schorr und Kreisbeigeordnete Antje van der Heide. Auch Kreistagsvorsitzender Renzo Sechi war erschienen und alle gemeinsam wurden mit einem donnernden Helau der Feiernden begrüßt.
„Jetzt wollen wir aber auch die wichtigen Leute begrüßen, die bis Aschermittwoch den Taunus regieren. Es sind wieder alle Tollitäten aus dem ganzen Hochtaunuskreis gekommen“, verriet Gregor Maier und prompt kamen sie auch schon hereinmarschiert: Prinzessin Anna-Lena I. aus Bad Homburg, das Kinderprinzenpaar Matthäus I. und Jolina I. aus Bommersheim, Prinzessin Nicole I. aus Kransberg, das Prinzenpaar Marco I. und Monja I. aus Usingen, Prinzessin Nadine Sodenia 77. hatte es sogar über die „streng bewachte“ Grenze zum Main-Taunus-Kreis hierher geschafft und last but not least natürlich der Werkstättenprinz Glocke I.
Sie alle erhielten nicht nur von Landrat Ulrich Krebs den Orden vom Lachenden Feldberg, sondern äußerten ihrerseits fröhliche Wünsche. „Feiert, tanzt und lacht“, ermunterte Anna-Lena I., Matthäus I. wünschte ebenfalls viel Spaß und Freude „und gebt aufeinander acht“ und Jolina I. verkündete: „Mit Fröhlichkeit feiern wir die Narrenzeit.“ Nicole I. verriet, dass sie zum fünften Mal bei der Feier der Werkstätten mit von der Partie ist, aber zum ersten Mal als Prinzessin: „Es war meine Bedingung, als ich gefragt wurde, ob ich das Amt übernehmen möchte, dass ich das nur mache, wenn ich hier auftreten darf.“ Marco I. und Monja I. aus der „lieblichen Residenzstadt“ Usingen sind Geschwister und versicherten: „Mit Herz und Humor zieh’n wir durchs Land.“ Und Nadine, die 77. Sodenia, die als Hofdame schon öfter Konfetti im Haar hatte lachte: „Wir sind jederzeit für Spaß und Heiterkeit bereit.“
Dann aber verkündete Gregor Maier: „Jetzt geht es los mit unserer Kreuzfahrt durch den närrischen Taunus. Und wir beginnen dort, wo der Taunus bekanntlich am schönsten ist: in Wehrheim.“ Aus dem Apfeldorf war einmal mehr der singende Bürgermeister Gregor Sommer angereist, der drei neue Lieder mitgebracht hatte und mit diesen für ordentlich Stimmung sorgte.
Kurz darauf ging es nach „Sankt Bad Bommersheim am See“ – wo, dem Moderator zufolge, der Taunus ebenfalls am schönsten ist. Denn das Kinderprinzenpaar hatte das Tanzmariechen Mara Tomillo mitgebracht, die eine schwungvolle Choreographie darbot.
Nächste Station: Weißkirchen, wo es im Taunus am schönsten ist. Der Club Geselligkeit Humor hatte seinen närrischen Nachwuchs ausgesandt, so dass sich die Versammelten an einer tollen Darbietung von dessen Minis erfreuen konnten. „Das war spitze – herzlichen Dank!“, rief ihnen auch Gregor Maier zu.
Es folgte ein weiterer Ort, wo es im Taunus am schönsten ist, nämlich Bad Homburg. „Natürlich wird in der Kaiserstadt Homburg auch die Königsdisziplin des Gardetanzes gepflegt“, hieß es in der Ankündigung des Garde-Solos durch Carolin Schickling, die das Publikum ebenfalls mit einer großartigen Darbietung erfreute – und sogar eine kleine Zugabe draufsetzte.
Der folgende Ankerplatz war selbstverständlich ebenfalls ein Ort, an dem es im Taunus am schönsten ist: die Stadt Steinbach. „Sie ist ja allgemein bekannt als die Toskana des Taunus, ein echtes Traumschiff-Ziel: malerische Häuser, liebliche Landschaft, unberührte Natur – und mittendrin der Steinbacher Carnevals Club“, schwärmte Gregor Maier. Dieses Mal war es ein Tanzduo, das sein Können mit großem Erfolg zeigte.
Dann ein Stopp dort, wo es im Taunus am schönsten ist, nämlich in Usingen: „Dass die Metropole des Usinger Landes auch eine Fastnachtshochburg ist, dafür steht der UCV.“ Begleitet von dem dort üblichen, kräftigen „Ulau!“ zog dessen Kindergarde ein und zeigte einen ebenso schönen wie gelungen Auftritt.
Auch der letzte Hafen war ein Ort, wo es im Taunus am schönsten ist, nämlich Kirdorf. Von dort hatte der Club Humor als Botschafterin der Fassenacht seine Garde-Solistin Mia Novarra entsandt, die für ein überaus gelungenes Finale des Bühnenprogramms sorgte.
Dann stellte Gregor Maier selbst abschließend die Frage in den Saal, wo es im Taunus denn wirklich am allerschönsten ist und lieferte sogleich auch die Antwort: „Überall da, wo Menschen friedlich und fröhlich zusammen sind. Da, wo keiner fragt: Wo kommst du her? Was hast du gelernt? Da, wo wir alle gleich sind; wo jeder den anderen gelten lässt, so, wie er ist. Da, wo wir gemeinsam lachen, singen, tanzen und feiern. Da ist der Taunus am schönsten.“ – Fotos: Unser Taunus













