Ein Bericht der Fairtrade-Gruppe
Fairbruary, Fairness und viele gute Gründe für Fairtrade
20. Februar 2026
Eppstein (ut). Plakate zum „Fairbruary“ machen derzeit bundesweit auf den fairen Handel aufmerksam. Die Aktion lädt dazu ein, bewusst zu fair gehandelten Produkten zu greifen und sich zu fragen: Woher kommen Kaffee, Kakao, Bananen oder Baumwolle, die wir täglich nutzen?
Wie die Faitrade-Gruppe in Eppstein berichtet, zeigt der aktuelle Jahresbericht 2024/2025 von Fairtrade Deutschland: Das Interesse an fair gehandelten Produkten bleibt hoch. 2,9 Milliarden Euro gaben Verbraucher:innen in Deutschland im vergangenen Jahr für Fairtrade-Produkte aus, der Absatz stieg 2024 um sechs Prozent. Besonders deutlich war das Wachstum bei Kakao (Marktanteil von 11 auf 20 Prozent) und Bananen (16 Prozent Marktanteil). Beim Kaffee legte das Absatzvolumen wieder leicht zu, rund drei Viertel tragen zusätzlich ein Bio-Siegel.
Gleichzeitig stehen viele Produzent:innen weltweit vor großen Herausforderungen – insbesondere durch die Klimakrise und schwankende Weltmarktpreise. Fairtrade setzt hier mit Mindestpreisen, Prämien für Gemeinschaftsprojekte und Maßnahmen zur Klimaanpassung an. Unter dem Jahresthema „Fairness for Farmers“ geht es um existenzsichernde Einkommen, stabile Lieferketten und gerechte Zukunftsperspektiven.
Nicht in allen Bereichen verlief die Entwicklung positiv: Textilien aus Fairtrade-Baumwolle und Reis verzeichneten 2024 Rückgänge. Das zeigt: Fairer Handel braucht weiterhin Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Und was macht die Fairtrade-Gruppe Eppstein?
Auch sie ist mit frischen Ideen ins neue Jahr gestartet. Nach der erfolgreichen Veranstaltung „Fair Fashion auf der Burg“ auf der Burg Eppstein im vergangenen Jahr setzt die Fairtrade-Gruppe Eppstein 2026 verstärkt auf kleinere, gezielte Aktionen.
Geplant sind Veranstaltungen in Kitas, eine Kleidertauschbörse mit Café, ein Filmabend sowie natürlich das beliebte „Faires Eppsteiner Altstadt-Frühstück“. Den Termin dafür können sich alle Interessierten schon vormerken: 5. September.
Wichtig ist der Faitrade-Grippe in Eppstein vor allem eines: aufmerksam machen und zum Mitmachen anregen. Fairtrade-Produkte kann man ganz konkret vor Ort kaufen – in Supermärkten in Eppstein, in einigen Restaurants sowie auf dem Wochenmarkt am Stand des Eine-Welt-Kreises. So wird fairer Handel im Alltag ganz praktisch. Denn jeder Einkauf ist auch eine Entscheidung für mehr Fairness – für Bäuerinnen und Bauern weltweit und für eine nachhaltigere Zukunft.
Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, ist herzlich willkommen: Interessierte können sich jederzeit unter fairtrade@eppstein.de melden. Die Fairtrade-Gruppe Eppstein freut sich über neue Gesichter und tatkräftige Unterstützung!

