„Dank Ihrer Solidarität fühlen wir uns als Teil der europäischen Familie“

Delegation aus Zwenyhorodka zu Besuch

Die Teilnehmer des Empfangs im Kloster Eberbach. - Foto: Stadt Eltville

11. November 2025

Eltville am Rhein (ut). Eine Delegation aus der ukrainischen Stadt Zwenyhorodka besuchte kürzlich Eltville. Im Oktober 2024 hatten die beiden Städte eine offizielle Solidaritätspartnerschaft geschlossen.

Bei einem Empfang im Mönchsrefektorium von Kloster Eberbach wurden nicht nur die Gäste aus der Ukraine, sondern auch Sponsor:innen, die die Stiftung Eltville HelpingHands seit Jahren tatkräftig unterstützen, sowie Mitglieder aus der Stadtpolitik begrüßt. Bürgermeister Patrick Kunkel betonte: „Die Demokraten in Eltville stehen zusammen für die Ukraine.“ Sein großer Dank galt Peter Fries, der Eltville HelpingHands ins Leben gerufen hat, um die Ukraine zu unterstützen.

Die HelpingHands organisieren Hilfstransporte in die Ukraine und unterstützen vor Ort mit humanitären Gütern wie medizinischen Hilfsmitteln, Stiefeln, Erste-Hilfe-Sets für Soldaten oder auch mit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen. Am heutigen Dienstag fährt ein Hilfstransport in die Ukraine ab, erzählte Peter Fries. „Wir bekommen Hilfe aus allen Teilen der Gesellschaft und vermitteln diese als HelpingHands weiter an die Ukraine“, so Peter Fries. Dabei sprach er allen Sponsor:innen einen großen Dank aus. Er berichtete, dass die Hilfsbereitschaft bezüglich des fast fünf Jahre andauernden Krieges etwas nachgelassen habe und betonte: „Wir müssen weiter dranbleiben und die Ukraine mit allen Mitteln unterstützen.“

„Das heutige Treffen symbolisiert unsere brüderliche Beziehung und ist ein lebendiger Beweis dafür, dass in den dunkelsten Zeiten das Licht der Solidarität und der gemeinsamen demokratischen Ideale siegt“, betonte Oleksandr Saienko, Bürgermeister von Zwenyhorodka. Er bedankte sich herzlich für die Hilfe und Unterstützung aus Eltville: „Dank Ihrer Solidarität fühlen wir uns als Teil der großen europäischen Familie. Ihre Hilfe ist ein Ausdruck politischen Willens und eine klare Botschaft an alle Ukrainer: ‚Ihr seid nicht allein!‘.“

Einen würdigen Rahmen gaben dem Empfang nicht nur die Räumlichkeiten des Klosters, die durch die Stiftung Kloster Eberbach zur Verfügung gestellt wurden, sondern auch typisch ukrainische Speisen, die von ukrainischen Frauen vorbereitet worden waren. Außerdem sang die Schülerin Anastasiia Yurchenko ein ukrainisches Lied, in dem es darum ging, dass man jeden Moment des Lebens schätzen sollte.