PopUp-Stores gegen Leerstand in den Innenstädten
19. Januar 2025
Bad Homburg/Regional (ut/pit). Die Besucher:innen der Bad Homburger Einkaufsmeile Louisenstraße konnten es im Dezember live erleben: Aus einem leeren und somit tristen Ladengeschäft in den Louisenarkaden wurde in Windeseile ein bunter, heller und freundlicher PopUp-Store, der zum Stöbern, Entdecken und Einkaufen einlud. Möglich gemacht hatten das die Stadt Bad Homburg, die Betreiber der Louisenarkaden und das Taunusfrauennetzwerk „Die Feldbergerin“.
Das positive Ergebnis war nicht zu übersehen: Fast 40 Frauen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen und vielen verschiedenen Taunusorten füllten den Store einen ganzen Monat mit Leben, Lachen, ganz besonderen Angeboten – und freuten sich über das Ergebnis ihrer Tatkraft: „Wir wurden von den Bad Homburgern unglaublich nett aufgenommen“, schwärmt Christine Reguigne, Gründerin und Kopf des Netzwerks, und fügt an: „Viele Kundinnen – und sogar ein paar Kunden – kamen immer wieder und haben sogar Freundinnen oder Familie mitgebracht.“

Für Christine Reguigne und alle Beteiligten steht somit fest: „Die Resonanz der Besucher:innen hat gezeigt, dass wir mehr individuelle Geschäfte und weniger Ketten oder Handyläden benötigen. Der neue Store machte neugierig und das Konzept eines PopUp kannten viele unserer Kund:innen noch gar nicht.“
Dabei ist das eine einfache und effektive Möglichkeit, die Innenstädte wieder mit mehr Leben zu füllen, gerade da, wo Leerstand herrscht. Und für die PopUp-Betreiber es ist eine wunderbare Chance, ihre Konzepte auszuprobieren oder bekannter zu machen. Schlussendlich hängt es aber an der Bereitschaft der Vermieter der Gewerbeimmobilien, sich auf diese moderne Art gegen Leerstand vorzugehen einzulassen.
Die Mitglieder von „Die Feldbergerin“ sind sich nach diesem anstrengenden, aber lebendigen Monat einig: Das wollen wir unbedingt wieder machen! Und dass sie es können, haben die Frauen der Community in Bad Homburg gezeigt. Vielleicht öffnet der nächste Feldbergerin-PopUp schon im Sommer? „Wir sind offen für Kooperationen und freuen uns über Vorschläge“, heißt es aus dem Netzwerk. Fixiert sind sie hierfür in erster Linie auf die Region, aber nicht ausschließlich auf Bad Homburg.
Kontakt:
Die Feldbergerin
Christine Reguigne
Mail: gude@die-feldbergerin.de
Web: www.die-feldbergerin.de

