Familie Marxheim wechselt ihr Domizil

Das Umzugsteam samt Bollerwagen. - Fotos: Privat

25. August 2026

Hofheim (ut). Mit Bollerwagen und viel Prominenz vollzog die Familie Marxheim am 20. August ihren Aus- und Umzug von der Ostpreußenstraße 2 A zur Lebenshilfe e.V. in die Frankfurter Straße 80.

Bürgermeister Wilhelm Schultze, Norman Diehl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft und Hauptfinanzierer des Stadtteilprojekts, Oliver Knuf, Geschäftsführer der Lebenshilfe e.V. und Anja Dürringer, Caritasverband Taunus e.V., begleiteten, neben einigen anderen „Wegbegleitern“ die Mitglieder der Familie Marxheim bei ihrem Auszug aus dem liebgewonnenen Stadtteiltreff.

Edith von Eerde erinnerte sich: „Es war ein Schock als die Kündigung der Räumlichkeiten Ostpreußenstraße 2 A eintraf. Wohin mit den dort stattfindenden Aktivitäten, der Suppenrunde, der Maschenrunde, dem Doppelkopfteam und den abendlichen Kulturveranstaltungen“, lautete die Frage.

Doch Marxheim hält ganz offensichtlich zusammen. Schnell halfen die verschiedensten Kooperationspartner der letzten Jahre, Unterschlupf zu gewähren.

Esther Mundhenke, Koordinatorin der Familie Marxheim, freute sich: „Als erster Kooperationspartner sagte Oliver Knuf die Unterstützung der Lebenshilfe e.V. zu. In den Räumlichkeiten der Frankfurter Straße 80 gibt es ja bereits seit 2018 das ‚Bistro La Famille‘. Nun finden auch die Suppenrunden (immer montags) und das kulturelle Angebot dort eine Heimat“, berichtete sie.

Ganz unkompliziert kam es mit dem DRK Marxheim zur Kooperation. Tobias Undeutsch, Vorsitzender des Vereins, bot die Räumlichkeiten in der Schulstraße 49 an. Um dort hinaufzugelangen, bedarf es allerdings einiger Beweglichkeit. Die Maschenrunde kam dafür in Frage. Dort trifft man sich ab sofort jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat.

Nicht zuletzt die Direktorin der Bodelschwingh-Schule, Anette Wenzel, fand für die Doppelkopfrunden eine Lösung. Mit dem Einverständnis des Kreises trifft man sich dort nun jeden Mittwochnachmittag.

Bürgermeister Wilhelm Schultze wünschte den Familienmitgliedern nicht nur Kraft und Durchhaltevermögen, er brachte auch ein Küchenhandtuch und das Salz für die Suppe mit. Norman Diehl hob den wichtigen Stellenwert des Stadtteilprojekts hervor und machte den Mitgliedern Hoffnung auf ein künftiges Domizil im Quartier. Esther Mundhenke bedankte sich zum Abschluss bei den Ehrenamtlichen des Projekts für ihre engagierte Arbeit und die gezeigte Flexibilität, aus der veränderten Situation mit gewohnt guter Stimmung das „Beste“ zu machen.