Vegetationsbrand in Hattersheim - Nachlöscharbeiten bis Mitternacht
13. August 2026
Main-Taunus-Kreis (ut). Der Großeinsatz bei dem Vegetationsbrand zwischen dem Wasserwerk Hattersheim und den Weilbacher Kiesgruben geht in der Nacht zu Donnerstag in die letzte Phase. Seit der Alarmierung am Mittwoch, 12. August 2026, um 15.45 Uhr waren zeitweise mehr als 200 Einsatzkräfte mit der Bekämpfung des rund 15.000 Quadratmeter großen Wiesen- und Waldbrandes beschäftigt.
Nachdem die weitere Brandausbreitung gestoppt werden konnte, konzentrierten sich die Arbeiten am Abend auf das Aufspüren und Ablöschen zahlreicher Glutnester. Zu Beginn der Nachlöscharbeiten unterstützte dabei erneut der Polizeihubschrauber mit gezielten Wasserabwürfen. Insbesondere im dicht bewachsenen und unwegsamen Waldgebiet waren anschließend umfangreiche Arbeiten mit Strahlrohren, Kettensögen und Handwerkzeugen erforderlich.
Gegen 22.30 Uhr konnten die überörtlichen Einsatzkräfte nach und nach aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main führten die Nachlöscharbeiten noch bis gegen Mitternacht fort.
Über Nacht verblieb eine Löschgruppe als Brandwache an der Einsatzstelle und kontrollierte die Brandfläche regelmäßig auf erneut aufflammende Glutnester. Vier Lichtanhänger leuchteten die weitläufige Brandstelle während der Nacht aus. Zusätzlich kam weiterhin eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz, um die Brandfläche aus der Luft zu kontrollieren und mögliche verbliebene Glutnester aufzuspüren.
Am heutigen Donnerstagmorgen wird die Fläche nochmals umfassend kontrolliert. Anschließend soll der Rückbau der Einsatzstelle erfolgen.
An dem Großeinsatz waren die Feuerwehren Hattersheim, Okriftel und Eddersheim sowie Einsatzkräfte aus Bad Soden, Flörsheim, Hochheim, Kelkheim, Kriftel, Liederbach und Hofheim beteiligt. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützte unter anderem bei der Versorgung der Einsatzkräfte. Auch zwei Polizeihubschrauber und zwei Drohnen kamen zum Einsatz; ein Polizeihubschrauber unterstützte die Brandbekämpfung und die Nachlöscharbeiten mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter.

