Tag der UN-Kinderrechtskonvention - Rathaus leuchtet am Donnerstag blau
19. November 2025
Taunusstein (ut). Zum internationalen Tag der UN-Kinderrechtskonvention am morgigen Donnerstag, 20. November, wird das Rathaus der Stadt Taunusstein ab 18.30 Uhr blau angestrahlt, um auf die Bedeutung der Kinder- und Jugendrechte aufmerksam zu machen.
Die UN-Kinderrechtskonvention bildet weltweit den verbindlichen Rahmen für den Schutz, die Förderung und die Beteiligung junger Menschen. Sie sichert unter anderem den Anspruch auf Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Schutz. In Hessen sind die Kinderrechte seit 2018 in der Landesverfassung verankert. Der Aktionstag erinnert jährlich an diese Grundlagen und richtet den Blick auf die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen – international wie lokal.
Im Rahmen der internationalen Beleuchtungsaktion #TurnTheWorldBlue von UNICEF werden am 20. November zahlreiche Gebäude weltweit blau erstrahlen. Auch das Taunussteiner Rathaus wird sich an dieser Aktion beteiligen und die Fassade in Richtung Busbahnhof beleuchten. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für die Rechte, Bedürfnisse und Interessen junger Menschen zu stärken.

Für Taunusstein hat das Thema besondere Bedeutung: Die Stadt hat am 19. September 2025 zum zweiten Mal das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten. Grundlage für die Auszeichnung ist ein Aktionsplan mit 13 Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Verwaltungshandeln und in der Stadtentwicklung systematisch zu stärken. Der Aktionsplan geht über die reine Berücksichtigung hinaus und sieht explizit vor, jungen Menschen gezielt Raum für Mitgestaltung zu geben.
Die Stadt Taunusstein ist überzeugt, dass Kinder und Jugendliche aktiv in Prozesse eingebunden werden sollen und ihre Perspektiven einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Stadt darstellen. „Mein besonderer Dank gilt den Kindern und Jugendlichen, die uns offen gezeigt haben, was ihnen in Taunusstein wichtig ist – sei es in der Zukunftswerkstatt, über Fragebögen oder in den Arbeitsgruppen. Euer Blick auf die Stadt, eure Ideen und euer Wunsch nach Mitgestaltung waren und sind ein zentraler Kompass für diesen Plan“, so Bürgermeister Joachim Reimann zur Entwicklung des Aktionsplans.

