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Zwei Friedrichs – eine Burg

Die Ursprünge der Burg Kronberg reichen in das späte 12. Jahrhundert zurück. Ent standen ist sie in einer Zeit, die eng mit dem Namen Friedrich I. Barbarossa verbunden ist, der von 1155 bis 1190 als Kaiser das Reich prägte. Auch wenn es keinen Nachweis seiner Anwesenheit hier gibt, steht die Gründung der Burg im Zusammenhang mit der hochmittelalterlichen Ausbauphase von Herrschaft und Sicherung im Taunus. In der Zeit Friedrich I. Barbarossa entstehen die Burg und das Rittergeschlecht derer von Kronberg.
Mehr als 700 Jahre später begegnet uns ein zweiter „Friedrich“:
Victoria, Kaiserin Friedrich (1840–1901), die Witwe Kaiser Friedrichs III. Auch sie lebte nicht auf der Burg selbst, sondern im nahegelegenen Schloss Friedrichshof. Doch ohne sie gäbe es die Burg Kronberg, so wie wir sie heute kennen, nicht. Sie rettet die Burg vor dem Verfall, öffnet sie der Öffentlichkeit und holt die Erinnerung an die Kronberger Ritter aus der Vergessenheit zurück. Gästeführerin Lena Murid, Mitglied im Burgverein, spannt mit dieser Themenführung den Bogen von der staufischen Zeit bis ins späte 19. Jahrhundert
Eintritt frei, Spenden erbeten




