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Professor Dr. Holger Th. Gräf „Homburg als Kunstmarkt während der Großen Zeit der Kur“

21. Februar 2024 - 19:30 - 21:00 CET

In der Blütezeit des „Weltbades“ Homburg als Tummelplatz der Oberen Zehntausend strömten auch Galeristen und Künstler auf der Suche nach Auftraggebern und Käufern in die Stadt. Das ist ein Thema, das bisher in der Forschung kaum beachtet wurde, jetzt aber im Mittelpunkt des nächsten Vortrags beim Verein für Geschichte und Landeskunde steht. Nach einem kurzen Abriss zur Entwicklung des Kunsthandels im 19. Jahrhundert wird das Fallbeispiel Homburg näher untersucht. Zentrale Quelle sind dabei die seit 1834 publizierten Homburger Kur- und Badelisten. Sie werden nach den Malern und ihrem potentiellen Kundenkreis befragt, außerdem bieten die darin angekündigten Auktionen und Ausstellungen Informationen über das Angebot, die Orte und Formen des demonstrativen Kunstkonsums, der hier praktiziert wurde. In Homburg wird deutlich, welche Rolle die großen Gesellschaftsbäder für die Entwicklung des internationalen Kunstmarktes gespielt haben.

Der Referent, Professor Dr. Holger Th. Gräf, ist Akademischer Oberrat am Hessischen Institut für Landesgeschichte und Lehrbeauftragter an der Universität Marburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Stadt-, Adels-, Diplomatie- und Militärgeschichte sowie die Historische Bildkunde und die Geschichte der Geschichtswissenschaft.

Eintritt frei.

Bild: Ausschnitt Autogrammkarte des britischen Hofmalers Henry Jones Thaddeus aus dem Homburger Foto-Atelier Voigt (Foto: Stadtarchiv Bad Homburg)

Details

Datum:
21. Februar 2024
Zeit:
19:30 - 21:00 CET
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Kurhaus Bad Homburg
Louisenstraße 58,
Bad Homburg, 61348
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Telefon
06172 1783710
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