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Filmabend im Geschichtsverein: Der Dreißigjährige Krieg im Taunus

27. Januar 2023 - 19:30 - 21:00 CET

Der Kirdorfer Lokalhistoriker Stefan Ohmeis präsentiert den Dokumentarfilm „Aufgeben war keine Option – Die Zerstörung Kirdorfs vor 400 Jahren“. Im Juni 1622 wurde die Landgemeinde Kirdorf mit voller Wucht von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges heimgesucht. Truppen des berüchtigten Söldnerführers Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel plünderten drei Tage lang, drangsalierten und ermordeten große Teile der Bevölkerung und brannten den Ort bei ihrem Abzug komplett nieder.

Diese schwärzesten Tage in der Geschichte von Kirdorf, aber auch die Rückkehr seiner Bewohner und den Wiederaufbau des Dorfes hat eine Projektgruppe des Kirdorfer Heimatmuseums um Hans-Jürgen Gerlach und Stefan Ohmeis zum Gegenstand eines 42-minütigen Dokumentarfilms gemacht.

Stefan Ohmeis, Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Geschichte von Kirdorf, profunder Kenner der Orts- und Regionalgeschichte und Träger des Saalburgpreises des Hochtaunuskreises für Geschichte und Heimatpflege, gehört schon lange zu den Wegbereitern, wenn es um den Einsatz moderner Medien wie Internet und Film für Zwecke der Orts- und Regionalgeschichte geht. Seine filmische Darstellung des Dreißigjährigen Krieges im Taunus ist das neueste Beispiel dafür, wie ortshistorische Themen in diesem Medium aufbereitet und präsentiert werden können.

Der Filmabend ist öffentlich bei freiem Eintritt.

Abb.: Soldaten beim Abfackeln eines Dorfes, zeitgenössische Darstellung aus dem Jahr 1638 (Foto: Kirdorfer Heimatmuseum).

Details

Datum:
27. Januar 2023
Zeit:
19:30 - 21:00 CET
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Kurhaus Bad Homburg
Louisenstraße 58,
Bad Homburg, 61348
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Telefon:
06172 1783710
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