accadis + Herzenswald = Bildungswald

Lernen und den Wald wachsen sehen

Die Initiatorinnen des Bildungswalds (v.l.n.r.): Janina Sparks, Head of School accadis International School Bad Homburg, Brigitta Brüning-Bibo, Herzenswald Schmitten, sowie Gerda Meinl-Kexel, Geschäftsführende Gesellschafterin accadis Bildung GmbH. Foto: accadis Bildung GmbH.

Schmitten/Bad Homburg (ut). Die accadis Bildung GmbH setzt mit der Feldberginitiative e. V. (Herzenswald) und der Gemeinde Schmitten ein Zeichen für Wiederaufforstung im Taunus. Mit accadis-Spenden zu Beginn eines jeden Schul- und Studienjahres entsteht der „Bildungswald“ in Schmitten.

Die Gemeinde Schmitten hat am Mittwoch, 7. Juli, im Parlament beschlossen, eine etwa ein Hektar große Waldfläche in der Nähe des Homburger Hauses in Schmitten Arnoldshain für das Projekt „Bildungswald“ freizugeben. Die Initiatoren des Projekts haben vereinbart, dass die accadis Bildung GmbH zu jedem neuen Studien- und Schuljahr einen Baum pro Schüler der accadis International School Bad Homburg und einen weiteren Baum für jeden neu eingeschriebenen Studierenden der accadis Hochschule Bad Homburg an das Wiederaufforstungsprojekt spendet. Im kommenden Frühjahr werden Schüler*innen sowie Studierende die gespendeten Bäume der Sorten Wildkirsche, Bergahorn, Wildbirne und Wildapfel auf der bereits wegen Borkenkäferbefalls gerodeten Waldfläche pflanzen. Für die künftigen Pflanzaktionen im neu entstehenden „Bildungswald“ haben accadis-Studierende bereits ein Konzept entwickelt.

Mit Wildkirschen und Bergahorn gegen den Klimawandel

Wer in den Taunus blickt, sieht in der grünen Lunge der Region immer häufiger trockene, braune Waldgebiete. „Witterungsverläufe wie in den Jahren 2018 bis 2020 mit enorm heißen und trockenen Sommern sowie milden Wintern bei gleichzeitiger Zunahme von Extremereignissen wie Stürmen sind als Folgen des Klimawandels zukünftig häufiger zu erwarten“, sagt Brigitta Brüning-Bibo, Initiatorin des Herzenswalds Schmitten. „Wie viele andere Schädlinge profitieren die Borkenkäfer von diesen Bedingungen. Sie vermehren sich massenhaft. Es ist wichtig, den Wald fit für die Zukunft zu machen. Dabei helfen Baumarten, die mit den veränderten Bedingungen umgehen können. Nur so ist gewährleistet, dass der Wald auch zukünftigen Generationen als Klimaschützer, Holzlieferant, Erholungs- und Lebensraum dient. Dieses Ziel verfolgen wir mit unserem Projekt ‚Herzenswald‘, für das wir Bäume wie Wildkirsche, Wildapfel, Wildbirne, Felsenbirne, Esskastanie und Walnuss pflanzen. Wir freuen uns sehr, mit der accadis Bildung GmbH einen weiteren wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und zum nachhaltigen Naturschutz im Taunus zu leisten“, so Brigitta Brüning-Bibo.

Von LED-Beleuchtung zu Bäumen

„Das Projekt ‚Bildungswald‘ passt sehr gut zu unserem Nachhaltigkeitsmotto ‚accadis goes green‘“, sagt Gerda Meinl-Kexel, Geschäftsführende Gesellschafterin der accadis Bildung GmbH. „Mit nahezu papierfreier Kommunikation, energiesparender LED-Beleuchtungstechnik, Mehrwegbechern für den Kaffeeautomaten, Ladestationen für Elektroautos und nun auch Bäumen im Taunus wollen wir alle gemeinsam ein Zeichen setzen.“

Den eigenen Baum besuchen

Die accadis-Bildungsexpertin plant, die erste Pflanzaktion im Frühjahr 2022 mit den Schülern und Studierenden feierlich zu begehen: „Jede Schülerin und jeder Schüler erhält zudem eine Urkunde über die Baumpatenschaft im ‚Bildungswald‘.“

Die Waldfläche, auf dem die Bäume gepflanzt werden, ist fußläufig nur etwa 100 Meter von einem kleinen Parkplatz entfernt. „Das werden wir für Tagesausflüge unserer Schülerinnen und Schüler nutzen. Das Projekt ‚Bildungswald‘ wird ihnen Wissen vermitteln und sie für die Natur sensibilisieren“, so Janina Sparks, Head of School accadis International School.