LAG der hessichen Frauen und Gleichstellungsbüros hat Unterstützung

8. September 2021

Friedrichsdorf (ut). Die Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Frauen- und Gleichstellungsbüros zur Bundestagswahl 2021 wird von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Friedrichsdorf unterstützt.

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der hessischen Frauen und Gleichstellungsbüros fordert die Bundesparteien und ihre Spitzenvertreter:innen zu einer entschlossenen geschlechterbewussten Politik auf. Die konsequente Durchsetzung der Gleichstellung der Geschlechter müsse endlich in den Fokus der Politik rücken.

In diesem Jahr findet am 26. September die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Ein Gremium dessen Frauenanteil aktuell bei 30,7 Prozent liegt und damit beispielhaft zeigt, wie unterrepräsentiert Frauen in politischen Gremien sind. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Friedrichsdorf, Britta Heblich, die auch LAG-Sprecherin ist, sagt: „Es ist Zeit für Parität quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche, gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt und ein Leben frei von Gewalt für alle Frauen“.

Die LAG der hessischen Frauen – und Gleichstellungsbüros hat eine hessenweite Aktion ins Leben gerufen, die auf Landes- und kommunaler Ebene deutlich machen will, welche Themen und Forderungen für Frauen auf Bundesebene wichtig sind.

Mit den folgenden Sharepics der LAG der hessischen Frauen- und Gleichstellungsbüros unterstreicht auch die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Friedrichsdorf auf ihrer Homepage, welche Maßnahmen der nächste Bundestag vorrangig behandeln sollte:

  1. Altersarmut von Frauen bekämpfen
  2. Gleiche Bezahlung und gerechte Arbeitsmarktpolitik für Frauen erreichen
  3. Kinderbetreuung verlässlich ausbauen
  4. Care-Arbeit gerecht verteilen
  5. Soziale Berufe aufwerten
  6. Gerechte Steuerpolitik für Frauen schaffen
  7. Sexualisierte, häusliche und digitale Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen und verhindern
  8. Femizide verhindern

„Nur mit wirksamen Maßnahmen, kommt die Politik ihrem im Grundgesetz verankertem Auftrag nach, für die Beseitigung der Nachteile von Frauen zu sorgen“, unterstreicht die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte von Friedrichsdorf. „Die Mitglieder der LAG der hessischen Frauenbüros sind sich einig, dass die Veränderungen schnell kommen müssen, damit für Frauen Chancengerechtigkeit und Gleichstellung erreicht wird“, ergänzt die Sprecherin der LAG der hessischen Frauen- und Gleichstellungsbüros Britta Heblich.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte unterstützt den Forderungskatalog der und des Deutschen Frauenrates. Sie ruft alle Frauen dazu auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen und an den Wahlen zur Bundestagswahl teilzunehmen.