"Zukunft fair gestalten"

Faire Wochen im September

3. September 2021

Eschborn (ut). Unter dem Motto „Zukunft fair gestalten“ findet in diesem Jahr im September von Freitag, dem 10. bis zum 24. die „Faire Woche“ statt. Zahlreiche Veranstaltungen in Eschborn finden im Mehrgenerationenhaus der Evangelischen Kirche statt. Vom internationalen Frauengesprächskreis über Englisch-Sprachtreffs, Kochkursen und Bastelnachmittagen gibt es interessante Termine tagsüber und an den Abenden. Im Eschborn K werden in Kooperation mit der Stadt Eschborn zum Thema passende Filme gezeigt. In der Heinrich-von-Kleist-Schule ist eine Ausstellung mit dem Titel „Bloß weg von hier – Fluchtursachen“ zu sehen. Auch die Seniorenberatung der Stadt Eschborn engagiert sich und bietet ein „Faires Frühstück im Pavillon Spessartweg an.

Den Startschuss gibt der Steuerungskreis „Fairtrade“ auf dem Wochenmarkt am Mittwoch, dem 15. September 2021, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr – dann heißt es „Eschborn dreht am Rad“ – am Glücksrad können viele kleine -natürlich faire – Preise gewonnen werden.

Bürgermeister Adnan Shaikh freut sich über so viel „faires“ Engagement: „Mein Dank gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Fairtrade-Initiative, insbesondere den kirchlichen Organisationen wie beispielsweise den Eine-Welt-Kreisen. Auch hier wieder wird dieser Gedanke von zahlreichen ehrenamtlichen Kräften in die Welt getragen.“

Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Bedingungen statt. Ausführliche Informationen finden Interessierte auf der städtischen Homepage unter www.eschborn.de/fairtrade.

Fairtrade hat eine Welt zum Ziel, in der alle Kleinbäuer:innen sowie Arbeiter:innen über existenzsichernde Lebensgrundlagen verfügen, ihre Potentiale entfalten und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können.

Über gerechtere Handelsbedingungen, demokratisch verfasste Interessenvertretungen, mehr finanzielle Unterstützung, Weiterbildungsangebote und bessere Marktzugänge können Produzenten aus sogenannten Entwicklungsländern ihre Ziele aus eigener Kraft erreichen. Ihre Armut wird der globale Handel nur dann verringern und nachhaltige Entwicklung fördern, wenn er gerechter und transparenter wird, damit auch die Menschen am Anfang der Lieferkette ein Leben in Würde führen können.

Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, gerechtere Bedingungen im Welthandel voranzutreiben und ein ausgewogeneres Wirtschaftssystem zu schaffen. Dazu definieren wir Standards und setzen Kleinbäuer:innen sowie Arbeiter:innen mit Verbraucher:innen in Verbindung, so dass sie gemeinsam die Armut im sozialen Umfeld der Menschen in sogenannten Entwicklungsländern bekämpfen und diese ihr Leben in ihre eigenen Hände nehmen können.

Weitere Infos unter www.fairtrade-deutschland.de